=ROLM 2. Herren= Nichts zu holen für Münden
Am vergangenen Samstag empfingen wir im Derby die TG Münden II, mit der wir nach dem Hinrunden-Unentschieden noch eine Rechnung offen hatten.
Nachdem unsere 1. Damen und unsere 1. Herren bereits zu Hause gewinnen konnten, wollten wir uns nur mit zwei Punkten zufriedengeben.
Das Match ging für uns gut los. Wir gingen früh in Führung, auch wenn Münden stets den Anschluss behielt. Die erste Hälfte war dabei von einer guten Härte geprägt, es gab für unser Kampfgericht also viel zu tun. In den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte schafften wir es dann, unseren Gästen unser Spiel aufzuzwingen, den Ball zu gewinnen und durch schnelle Gegenstoß-Tore mit einem 18:14 in die Kabine zu gehen.
So gut wie wir in die Kabine gegangen sind, starteten wir auch wieder in die zweite Hälfte. In der Abwehr schenkten wir unseren Gegner so gut wie nichts, waren stets wach. So konnten wir unsere Führung zu einer 5-Tore-Führung ausbauen. Dann kippte allerdings das Momentum. Technische Fehler und Unkonzentriertheiten schlichen sich ein, die zu Ballverlusten auf unserer Seite und zu leichten Toren auf der Seite der TG Münden führten. Auch machten wir uns das Leben unnötig schwer als wir in der 47. Minute gleich zweimal zwei Minuten gesehen haben und unsere Führung in doppelter Unterzahl verloren haben.
Ab da war die Partie ein reiner Kampf. Wir drehten in der Abwehr noch einmal richtig auf, vor allem, weil es nun zu einem richtigen Kopf an Kopf-Rennen um die zwei Punkte kam. In der letzten Minute hielt unser Torhüter Justin Ackert einen 7 Meter der Gäste, daraufhin holten wir im Angriff selbst einen 7 Meter heraus, den Ole Mündemann zum 33:32 verwandelte. Als letzte Szene der Partie kamen unsere Gäste noch zu einem Freiwurf.
Unser Block stand gut und ein grandioser Instinkt unseres Rückhalts Justin Ackert sicherte uns den Sieg.
Unsere Tore warfen Johann Lütjen (8), Robin Wendt (7), Mathis Gries (6), Theo Selle (5), Ole Mundemann (3), Felix Donth (2), Ashven Rajakulasingam und Paul Iffert(je 1).
Auf geht’s Reds!
Moritz Langehenke